Wann werden Sie typischerweise gerufen?
Wenn Programme oder Organisationen nicht mehr richtig vorankommen.
Das kann ein CRM-Programm sein, eine Plattformentscheidung, eine Vertriebsveränderung oder eine IT-nahe Transformation. Meist ist nicht nur eine einzelne Sache unklar. Es geht um Zielbilder, Zuständigkeiten, Entscheidungswege, Prioritäten und die Frage, wie aus vielen Interessen wieder eine gemeinsame Richtung wird.

Was ist dann Ihr erster Beitrag?
Ich bringe Ordnung in die Situation.
Ich höre zu, sortiere die unterschiedlichen Perspektiven und mache sichtbar, worum es wirklich geht. Oft ist schon viel Arbeit geleistet worden. Aber sie ist nicht entscheidungsfähig aufbereitet oder nicht anschlussfähig an Management, Fachbereiche und IT.
Mein Beitrag ist dann, aus Komplexität wieder eine klare Arbeitsgrundlage zu machen. Je nach Größe der Leistungsorganisation setze ich präzise Instrumente wie das Innovation Center ein. Beispiele sind Linde oder Endress&Hauser
Was liefern Sie konkret?
Klarheit, Struktur und Umsetzungskraft.
Das klingt einfach, ist in komplexen Organisationen aber oft genau der Engpass. Am Ende muss klar sein, worüber entschieden wird, wer beteiligt ist, welche Optionen realistisch sind und wie die nächsten Schritte aussehen.
Ich liefere keine zusätzliche Komplexität, sondern eine tragfähige Grundlage für Entscheidungen und Umsetzung. Zum Beispiel bei der HELABA.
Wie arbeiten Sie mit Management, Fachbereichen und IT zusammen?
Ich übersetze zwischen den Perspektiven.
Management braucht Entscheidungsfähigkeit. Fachbereiche brauchen praktikable Lösungen. IT braucht Klarheit über Anforderungen, Prioritäten und Umsetzbarkeit.
Meine Rolle ist häufig, diese Perspektiven so zusammenzuführen, dass wieder ein gemeinsames Bild entsteht. Nicht abstrakt, sondern konkret genug, damit Entscheidungen möglich werden. Bei der Klosterfrau Healthcare Group habe ich das mit dem CIO Frank Roth so umgesetzt.

Was unterscheidet Ihre Arbeit von klassischer Beratung?
Ich bleibe nicht beim Konzept stehen.
Ein gutes Konzept ist wichtig, aber es reicht nicht. Entscheidend ist, ob eine Organisation danach handlungsfähiger ist als vorher. Deshalb verbinde ich Analyse, Moderation, Strukturierung und Umsetzung.
Mich interessiert nicht nur, was richtig wäre. Mich interessiert, was unter den gegebenen Bedingungen wirklich tragfähig umgesetzt werden kann. Zusammen mit einem großartigen Team von Experten, in Absprache mit dem Deutschland-Geschäftsführer Klaus Störmer konnte ich dies bei der ARAL abliefern.
Für welche Themen sind Ihre Projekte besonders relevant?
Für Transformation, CRM, Governance und Vertriebsorganisationen.
Also für Situationen, in denen Prozesse, Systeme, Menschen und Entscheidungen eng miteinander verbunden sind. Besonders relevant wird das in regulierten Organisationen, im Banking, in Industrieunternehmen, in komplexen IT-Programmen und überall dort, wo Wachstum, Veränderung oder Unsicherheit die Steuerbarkeit erschweren.
In einer Phase der Transformation durfte ich hier der Commerzbank helfen um Klarheit für über 20.000 Mitarbeitende herzustellen.
Wann passt eine Zusammenarbeit besonders gut?
Wenn es nicht um reine Linienarbeit geht, sondern um eine kritische Situation mit Klärungsbedarf. Oft zeitlich begrenzt.
Ich bin besonders wirksam, wenn etwas festgefahren ist, unklar geworden ist oder wieder in Bewegung gebracht werden muss. Also dort, wo Erfahrung, Ruhe, Struktur und Umsetzungsorientierung wichtiger sind als zusätzliche Folien oder allgemeine Beratung. Beispielsweise bei der LBBW oder bei Zodiac Aerospace zusammen mit dem CFO, dem Engineering Director Gorden Falk und dem gesamten Management-Team.

Was sollte nach Ihrer Arbeit anders sein?
Die Organisation sollte wieder entscheidungsfähig und handlungsfähig sein.
Die Beteiligten sollten wissen, worum es geht, was entschieden wurde, welche nächsten Schritte anstehen und welche Verantwortung jeder trägt. Gute Arbeit zeigt sich für mich daran, dass aus Unsicherheit wieder Bewegung wird.
Beispielsweise für die Account Executives bei SIEMENS oder auch bei KMU-Unternehmen wie Bodenschlägel.
Wie werden Lösungen umgesetzt?
Je nach Erfordernis werden Entscheidungen getroffen, Lösungen realisiert und mit entsprechenden Programmen sicher verankert. Beispielsweise mit FAST TRACK. Dabei werden alle Dimensionen einbezogen: Menschen, Prozesse, Technologien. Nicht selten werden Lösungen für Konzernarchitekturen in hochinnovativen Umfeldern realisiert und verankert, wie bei der RWE.
Simple. Results. Jetzt.
Simple = Persönliches Gespräch
Result = Entscheidung für Ihre Lösung